Okt 22

Spielbericht TuS Immenstaad II

Spielbericht RSV Hagnau : TuS Immenstaad II 4:6 (1:4)

Fortlaufende Gegentorflut resultiert in Punkte-Ebbe!

Nach zwei Niederlagen ohne eigenen Treffer erwartete den RSV vor heimischer Kulisse das Derby gegen die Reserve des TuS Immenstaad. Mit drei Zählern in einem vermeintlichen 6-Punkte-Spiel wollten sich die Hagnauer im gesicherten Tabellenmittelfeld festsetzen um dadurch dann auch ohne den maximalen Druck in die letzten zwei Partien der Hinrunde gehen zu können. Die leicht verbesserte Personalsituation versprühte bei diesem Vorhaben zusätzlichen Optimismus.

Offensiv eingestellt und mit gutem Gegenpressing gelang den Gastgebern ein sehr guter Start. Man zwang den Gegner zu einem schlimmen Rückpass im Spielaufbau. D. Winder nutzte die Gelegenheit und erzielte die frühe Hagnauer Führung (5.). Leider hielt diese nicht allzu lange, da die Gäste mit ihrer ersten nennenswerten Offensivaktion direkt antworteten. Nach bösem Schnitzer eines RSV-Abwehrmanns vollstreckte ein gegnerischer Angreifer (18.). Obwohl das in Anführung nur der Ausgleich war, entstand ein Bruch im Spiel der Heimmannschaft. Durch einen unnötigen Elfmeter geriet man sogar in Rückstand gegen einen bis dato eigentlich schwächeren Gegner (23.).

Doch es kam noch dicker. Eine hohe Flanke bekam der RSV-Schlussmann unter Bedrängnis nicht zu fassen und die Bestrafung in Form des 1:3 aus Hagnauer Sicht war die Folge (25.). Vorne ließ man an diesem Tag leider einiges liegen und sah sich einem sehr effizienten Gegner gegenüber. Innerhalb von neun Minuten kassierte man aberwitzige vier Gegentreffer. Ein Eckball konnte aus nahezu unbedrängter Position mühelos ins Hagnauer Gehäuse eingeschoben werden (27.). Somit hatte man sich bereits in der ersten Halbzeit erneut zu viele individuelle Fehler erlaubt, denn ein Drei-Tore Rückstand zur Pause ist in wichtigen Spielen gegen direkte Tabellennachbarn leider meist tödlich.

Da der RSV aber keineswegs vom Gegner hergespielt wurde, wollte man im zweiten Durchgang nochmal zurückkommen. Dieser Plan wurde jedoch nach einem Einwurf, einer einfachen Drehung und dem 1:5 schnell wieder durchkreuzt. (54.). In der Folge wurden die Zuschauer dann Zeuge einer überaus torreichen Partie. Das 2:5 von M. Schadow (56.) und das Premierentor durch Neuzugang A. Stublla sorgten nochmals für ein Fünkchen Hoffnung auf Seiten der Hagnauer (58.).

Zu diesem Zeitpunkt herrschte auch eine sehr hitzige Atmosphäre im Bergle-Stadion. Ein Mitverursacher dafür war sicherlich der kleinlich pfeifende Schiedsrichter, der gefühlt nur gegen die Heimmannschaft seine Karten verteilte. Nicht nur am Spielfeldrand kochten die Gemüter, auch ein Hagnauer Spieler sah nach wiederholtem Reklamierens die Ampelkarte. In Unterzahl wurde das Comeback natürlich noch unwahrscheinlicher und nach stümperhaftem Abwehrverhalten bei einem gegnerischen Freistoß wurde das halbe Dutzend an Gegentoren Realität (87.). Das 4:6 durch T. Palumbo (89.) war nur noch Ergebniskosmetik und änderte nichts mehr an der besiegelten Niederlage sowie einem eher für Eishockey typischen Resultat.

Nach diesem herben Dämpfer im ersten von drei Schlüsselspielen vor der Winterpause gilt es nun, die akuten Abwehrprobleme irgendwie einzudämmen. Gegen Bermatingen und Meersburg hat man jetzt in direkten Duellen die Chance, mit zwei siegreichen Partien die Verfolger auf Distanz zu halten. Gelingt dies, kann der RSV ohne ernsthafte Abstiegssorgen überwintern. Dafür erfordert es jedoch von allen Beteiligten eine deutliche Leistungssteigerung. Abschließend geht wie immer noch ein großes Dankeschön für die erneut sehr zahlreich im Bergle-Stadion erschienenen RSV-Fans.

Okt 15

Spielbericht SC Markdorf II

Spielbericht SC Markdorf II : RSV Hagnau 3:0 (3:0)

Markdorf-Trauma Part 2: Erneut Kunstrasen und keine Punkte!

Mit einer deutlichen 0:5-Niederlage im Gepäck gastierte der RSV am 7. Spieltag bereits zum zweiten Mal in Markdorf. Diesmal ging es gegen die Reserve des SCM. Obwohl die Gastgeber in der Vorwoche wegen Spielermangels nicht angetreten waren, sollten sie an diesem Tag wieder ordentlich aufgestellt sein. Die Hagnauer dagegen hatten ihrerseits erneut mit diversen Personalproblemen zu kämpfen. Auch die vermeintliche Kunstrasenphobie dezimierte den Kader noch weiter. Nichtsdestotrotz wollten die Gäste bestenfalls alle drei Zähler ins Bergle-Stadion entführen.

In der Anfangsphase gestaltete sich dann zunächst eine recht ausgeglichene Partie. Torszenen waren zunächst Mangelware, aber den gefährlicheren Eindruck machte vom Start weg die Heimmannschaft. Diese erspielte sich dann Mitte der ersten Hälfte auch ein deutliches Übergewicht. Etliche Standardsituationen waren die Folge. Diverse Eckbälle sorgten zunächst für wenig Gefahr, dann aber zappelte ein vermeintlich harmloser Freistoß im Tor der Gäste (26.). Viele Zuschauer dürften dieses Ereignis wohl als typisches Hagnau-Gegentor gewertet haben.

Das 0:1 aus RSV-Sicht war ein herber Nackenschlag und beflügelte die Gastgeber spürbar. Die Markdorfer waren nun eindeutig überlegen und agierten offensiv sehr erfolgreich mit gefährlichen Schnittstellenpässen. Einen dieser Spielzüge bekam die Abwehr der Gäste nicht mehr verteidigt und das zweite Tor des Tages war die Folge (31.). Kurz vor dem Pausenpfiff fiel dann durch ein ähnliches Szenario auch noch das 0:3 in Anschluss an einen verlorenen Zweikampf auf Höhe der Mittellinie (45+1.).

Aufgrund des deutlichen Rückstands stand nun erneut Schadensbegrenzung ganz oben auf der Prioritätenliste des zweiten Durchgangs. Zwar wollte der RSV offensiv besser agieren, leider blieb aber Harmlosigkeit das passende Wort für die Hagnauer Angriffsbemühungen. Die letzten Pässe waren fast immer viel zu unpräzise und die wenigen Abschlüsse kamen zumeist nicht einmal auf das gegnerische Tor. Da die Hausherren mit der Drei-Tore-Führung im Rücken einen Gang zurück schalteten, stand man defensiv bis zum Schlusspfiff recht solide. Etwas Glück mit dem Aluminium und einige gute Aktionen des Hagnauer Schlussmanns sorgten dafür, dass der Pausenstand diesmal auch gleichzeitig der Endstand war.

An dieser Stelle könnte man nun wieder die alten Floskeln wie Kunstrasen liegt uns nicht oder das Fehlen etlicher potentieller Stammkräfte erwähnen und die Situation etwas beschönigen. Fakt ist aber, dass eigene Tore momentan Mangelware sind und ohne Tore eben kein Spiel gewonnen werden kann. Daran sollte in dieser Trainingswoche akribisch und didaktisch gearbeitet werden. Man befindet sich nämlich jetzt in der richtungsweisenden Endphase der Hinrunde. In den letzten drei Partien geht es gegen die Schlusslichter der Tabelle.  Diese Schlüsselspiele sollten möglichst ohne Niederlage und individuelle Böcke gestaltet werden damit potentielle Abstiegssorgen während der Winterpause erst gar nicht zum Thema aufkommen. Abschließend bedankt sich die Aktive des RSVs noch bei allen nach Markdorf mitgereisten Fans.

Okt 09

Spielbericht T.A.V. Überlingen

Spielbericht RSV Hagnau : T.A.V. Überlingen 0:5 (0:3)

Bittere Pille: RSV kassiert erste Heimpleite!

Zum dritten Heimspiel der Saison gastierte mit dem T.A.V. Überlingen ein echter Angstgegner der Hagnauer im Bergle-Stadion. Die Gäste befanden sich mit zuletzt drei Erfolgen in Serie in einem Aufwärtstrend. Jedoch gewann auch der RSV die letzten zwei Partien und musste sich somit nicht vor einem vermeintlich formstarken Gegner verstecken. Auch wenn man in den bisherigen Auftritten spielerisch selten überzeugen konnte und der anhaltende Personalmangel erneut deutlich spürbar war, wollte man die drei Punkte im eigenen Stadion behalten.

Es zeigte sich aber bereits vom Anpfiff weg, dass dieses Vorhaben an diesem Tag nicht zu bewältigen war. Die Gäste verfügten über die deutlich bessere Spielanlage und die Hagnauer liefen mehr oder weniger nur hinterher. Man bekam keinen Zugriff im Mittelfeld und stand defensiv quasi unter Dauerdruck, da mangels eigener Offensivaktionen kaum für Entlastung gesorgt wurde. Das erste Gegentor war demnach eigentlich nur eine Frage der Zeit.

Mitte des ersten Durchgangs war es dann so weit. Nach vermeintlichem Foul an der Strafraumgrenze schlug der folgende und gut getretene Freistoß im RSV-Gehäuse ein (18.). Danach bot sich weiterhin das gewohnte Bild. Die Gastgeber kamen abgesehen von weiten Abstößen eigentlich kaum über die eigene Mittellinie. Nach riskantem Pass im Spielaufbau und der fatalen Idee, den Ball durchzulassen, eroberte ein gegnerischer Akteur die Kugel. Die Gäste spielten den Angriff gut zu Ende und erzielten das 0:2 aus RSV-Sicht (36.). Durch eine ähnliche Aktion mit Querpass und Ballverlust fiel dann vor dem Pausenpfiff auch noch das dritte Gegentor und die Partie war bereits vor dem Seitenwechsel entschieden (44.).

Im zweiten Durchgang ging es dann hauptsächlich darum, das Ergebnis in Grenzen zu halten. Nach einigen Umstellungen stand man defensiv etwas stabiler und ließ insgesamt weniger Torchancen zu als in der ersten Hälfte. Eigene Offensivaktionen waren aber immer noch Mangelware. Im Anschluss an einen Eckball konnten die RSV-Akteure das Spielgerät nicht klären und kassierten per Abstauber einen weiteren Nackenschlag (50.). Den  0:5-Endstand markierte dann erneut ein direkter Freistoßtreffer (70.). Ein höheres Ergebnis blieb auch aufgrund der mangelnden Chancenverwertung der Gäste glücklicherweise aus.

Auch wenn der RSV in dieser Partie absolut chancenlos sowie spielerisch völlig unterlegen war, darf man die Lage nicht komplett schwarzmalen. Aufgrund der schwierigen Personallage musste man sogar mit einigen angeschlagenen Spielern auftreten. Die Zwischenbilanz mit drei Siegen und drei, wenn auch deutlichen, Niederlagen kann sich immer noch sehen lassen.  In der kommenden Partie bei der ebenfalls von Personalproblemen geplagten Reserve des SC Markdorf gilt es, den zweiten Auswärtssieg in Folge einzufahren um sich damit weiter im gesicherten Mittelfeld zu halten. Abschließend geht wie gewohnt ein Dankschön an die erneut zahlreich anwesenden RSV-Fans.

Sep 30

Spielbericht Ittendorf-Ahausen

Spielbericht Spfr. Ittendorf-Ahausen : RSV Hagnau 1:2 (1:0)

Veni vidi vici à la RSV: Anreisen, gewinnen, rausschleichen!

Nach zwei umkämpften Heimsiegen und zwei deftigen Auswärtspleiten erwartete den RSV das erste Derby der Saison. Gegen den Lokalrivalen aus Ittendorf wollten die Hagnauer endlich die ersten Zähler auf fremdem Terrain einspielen um sich dann endgültig im Tabellenmittelfeld zu etablieren. Leider verschärfte sich die Personalnot im Abschlusstraining noch weiter und man lief erneut mit einer derzeit fast schon obligatorischen Rumpftruppe auf.

Auf schwerem und holprigem Geläuf wurde bereits in der Anfangsphase deutlich, dass die Gäste heute keine fanatischen Verfechter des Kurzpassspiels sein würden. Man agierte quasi ausschließlich mit langen Bällen und wollte dadurch den Gegner möglichst weit vom eigenen Tor fernhalten. Im Fachjargon würde man zwar von einer zumindest für Taktikfanatiker interessanten Partie sprechen, in Wahrheit sahen die Zuschauer aber über ganz weite Strecken ein unterirdisches Fußballspiel.

Dann aber sorgte die gefühlt erste echte Torraumszene für einen großen Tumult. Eine unterlaufene Flanke landete dank eines üblen Querschlägers eines RSV-Verteidigers zumindest auf aber nicht hinter der Torlinie. Leider gab der Unparteiische den Treffer und die Hagnauer gerieten äußerst zweifelhaft in Rückstand (21.). Größere Highlights waren danach bis zum Pausenpfiff erneut Fehlanzeige, lediglich der etwas überfordert wirkende Schiedsrichter stellte seine Vorliebe für gelbe Karten und Kartons unter Beweis.

Obwohl die Gäste ihr Ein-Mann-Wechselkontigent in Form des Vorstands bereits vor dem Seitenwechsel erschöpft hatten, witterten die Hagnauer im zweiten Durchgang ihre Chance, da auch der Gegner an diesem Tag ganz weit unter den eigentlichen Möglichkeiten aufspielte. Defensiv ließ der RSV insgesamt sehr wenig zu, leider fehlte in der Offensive der vielzitierte Punch. Nicht nur sämtliche Beobachter sondern insgeheim wohl auch einige Protagonisten fragten sich, wie die Gäste in diesem Spiel ein Tor erzielten sollten. Glücklicherweise nahm der angeblich unter Beobachtung stehende Referee auch bei dieser Schlüsselfrage eine tragende Rolle ein.

Ein vermeintlicher Tritt an T. Nusser im gegnerischen Strafraum wurde als Tätlichkeit gewertet und dementsprechend mit einer roten Karte geahndet. RSV-Elfmeterveteran M. Schadow verwandelte den fälligen Strafstoß souverän und egalisierte den knappen Rückstand (79.). Der überraschende Ausgleich zeigte offenbar große Wirkung bei den Ittendorfern und bereits die nächste Standardsituation brachte einen weiteren Torschützen auf die Anzeigetafel. Stürmerurgestein C. Lange stand nach schönem Freistoß von M. Ladan goldrichtig und erzielte die kaum für möglich gehaltene RSV-Führung (81.). Von diesem Doppelschlag konnten sich die teils auch sehr harmlosen Gastgeber nicht mehr erholen. Stattdessen verloren sie kurz vor Abpfiff noch einen weiteren Akteur aufgrund einer unnötigen Ampelkarte.

Somit gewinnt der RSV mit einem ziemlich dreckigen Arbeitssieg das Derby in Ittendorf und fährt damit sechs Punkte aus den letzten zwei Partien ein. Auch wenn der Erfolg sicher glücklich und vielleicht auch ein bisschen dem Spielleiter zu verdanken war, hat man sich vorübergehend deutlich vom Tabellenschlusslicht aus Meersburg abgesetzt. Mit der derzeitigen Einstellung muss man sich vor keinem der kommenden Gegner verstecken. Abschließend geht noch ein großes Dankeschön an die zahlreich in Ittendorf erschienenen RSV-Fans, die in diesem Derby besonders stimmgewaltig und unterstützend agiert haben.

 

Sep 24

Spielbericht Spvgg. F.A.L. III

Spielbericht RSV Hagnau : Spvgg. F.A.L. III 3:2 (1:1)

Zittersieg dank Windböen und Distanzkrachern!

Nach dem Kluftern-Debakel stand für den RSV das zweite Heimspiel der Saison gegen die dritte Mannschaft aus Frickingen auf dem Programm. Trotz anhaltender Personalprobleme ging es vor allem den Spielern um Wiedergutmachung und auch darum, sich vorübergehend im Tabellenmittelfeld zu etablieren. Mithilfe einer geordneten Defensivtaktik wollte man sich zunächst das nötige Selbstvertrauen erarbeiten und in der Folge dann deutlich mehr Torszenen als in der Vorwoche kreieren.

Der Matchplan der Gastgeber wurde jedoch schon abrupt nach Anpfiff über den Haufen geworfen. Unterstützt vom tückischen Rückenwind wurde ein langer Einwurf zur präzisen Flanke und ein völlig freistehender Angreifer der Gäste schob mühelos zum sehr frühen 0:1 aus RSV-Sicht ein (2.). Anschließend bekamen die Zuschauer dann sehr herbe Fußballkost ohne nennenswerte Torszenen zu sehen. Ansässige Agrarökonomen würden solch eine Partie wohl als Gülle bezeichnen. Vor allem auf Seiten der Hagnauer fehlte die so wichtige Präzision im Offensivspiel.

Glücklicherweise war dafür die Effizienz im Spiel der Gastgeber vorhanden. Quasi mit der ersten echten Torchance erzielte der RSV den Ausgleich. Der sonst nicht als Torjäger bekannte Vize-Kapitän H. Höfmann fasste sich aus rund 20 Metern ein Herz und das noch leicht abgefälschte Spielgerät schlug unhaltbar im Gehäuse der Gäste ein (42.). Das zu diesem Zeitpunkt etwas überraschende aber eminent wichtige 1:1 war gleichzeitig der Pausenstand.

Trotz starkem Rückenwind nach dem Seitenwechsel erwartete die Gastgeber nach gut einer Stunde zunächst eine eiskalte Dusche. Durch ein  äußerst stupides Eigentor nach einer nahezu bühnenreifen Flipperaktion der leicht angeschlagenen RSV-Innenverteidigung geriet man erneut in Rückstand (60.). Kämpferisch war die Leistung zwar immer noch ansprechend aber auch aufgrund des sehr eingeschränkten Wechselkontingents befanden sich die Hagnauer nun in einer Art Schwächephase. Im Bunde mit dem Wettergott stellte dann aber F. Raschke seine meteorologischen Berechnungsfähigkeiten unter Beweis und erzielte durch einen direkt verwandelten Eckball den erneuten Ausgleich (66.).

Nun witterten die Hagnauer ihre Siegchance und erspielten sich diverse Standardsituationen. Nach einer schwach geklärten Ecke lauerte H. Höfmann an der Strafraumkante und erzielte den erneuten und abermals leicht abgefälschten Führungstreffer (76.). Damit avancierte der vermeintlich größte Trainerkritiker wohl nicht nur aus Sicht des Autors zum Matchwinner. Bis zum Abpfiff hatte der RSV dann das nötige Quäntchen Spielglück da eine umstrittene Abseitsposition geahndet wurde und ein gegnerischer Akteur den Ball aus fünf Meter nicht aufs leere Tor sondern fast auf den Tennisplatz drosch.

Somit gewinnen die Hagnauer auch ihre zweite Partie im Bergle-Stadion und können mit nun sechs Punkten wieder ein Auge auf die oberen Regionen der Tabelle werfen. Im nächsten Spiel in Ittendorf gilt es dann, den bisherigen Auswärtsfluch abzulegen und im Derby gegen einen unmittelbaren Tabellennachbarn ein weiteres Ausrufezeichen zu setzen. Abschließend geht wie immer ein Dank an die erneut zahlreich erschienenen RSV-Fans.

 

Ältere Beiträge «

» Neuere Beiträge